Gewichtsmanagement

  • strict warning: Non-static method view::load() should not be called statically in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/views.module on line 843.
  • strict warning: Declaration of views_plugin_display::options_validate() should be compatible with views_plugin::options_validate(&$form, &$form_state) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/plugins/views_plugin_display.inc on line 1877.
  • strict warning: Declaration of views_plugin_display_page::options_submit() should be compatible with views_plugin_display::options_submit(&$form, &$form_state) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/plugins/views_plugin_display_page.inc on line 481.
  • strict warning: Declaration of views_handler_argument::init() should be compatible with views_handler::init(&$view, $options) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/handlers/views_handler_argument.inc on line 745.
  • strict warning: Declaration of views_handler_argument_broken::ui_name() should be compatible with views_handler::ui_name($short = false) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/handlers/views_handler_argument.inc on line 770.
  • strict warning: Declaration of views_handler_sort_broken::ui_name() should be compatible with views_handler::ui_name($short = false) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/handlers/views_handler_sort.inc on line 82.
  • strict warning: Declaration of views_handler_filter::options_validate() should be compatible with views_handler::options_validate($form, &$form_state) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/handlers/views_handler_filter.inc on line 585.
  • strict warning: Declaration of views_handler_filter::options_submit() should be compatible with views_handler::options_submit($form, &$form_state) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/handlers/views_handler_filter.inc on line 585.
  • strict warning: Declaration of views_handler_filter_broken::ui_name() should be compatible with views_handler::ui_name($short = false) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/handlers/views_handler_filter.inc on line 609.
  • strict warning: Declaration of views_plugin_style_default::options() should be compatible with views_object::options() in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/plugins/views_plugin_style_default.inc on line 25.
  • strict warning: Declaration of views_plugin_row::options_validate() should be compatible with views_plugin::options_validate(&$form, &$form_state) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/plugins/views_plugin_row.inc on line 135.
  • strict warning: Declaration of views_plugin_row::options_submit() should be compatible with views_plugin::options_submit(&$form, &$form_state) in /is/htdocs/wp10614102_M4QI9Y5YIL/www/sdorg/modules/views/plugins/views_plugin_row.inc on line 135.

Die Ernährung stellt eine wichtige Ursache von Gewichts- und Figurproblemen dar und bietet gleichzeitig einen Ansatzpunkt für deren Lösung. Eine falsche Ernährung wirkt sich über kurz oder lang negativ auf den Körper aus, so wie sich eine ausgewogene und gesunde Ernährung positiv auf den Körper auswirkt. Eine besondere und bislang unterschätzte Rolle kommt dabei dem Nahrungsprotein zu.

Gewichtsmanagement in jedem Alter

Das Wort Gewichtsmanagement impliziert den lebenslangen Kampf um das eigene Idealgewicht, welches man gerne erreichen und halten möchte. Sich ständig ändernde Einflussfaktoren wie Ernährung, Alter, physische Aktivität und soziales Umfeld, stellen eine ständige Herausforderung dar, den Lebensstil anzupassen, um das Idealgewicht halten zu können. Hinsichtlich der Beurteilung der Gesundheit ist jedoch das absolute Gewicht weniger aussagekräftig als im Allgemeinen angenommen wird. Für die meisten Verbraucher ist es in der Regel ausreichend zu wissen, dass sie Gewicht verloren haben. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass der Gewichtsverlust nicht unbedingt mit einem Verlust an Fettmasse gleichzusetzen ist. In vielen Fällen handelt es sich um einen Verlust an Muskelmasse, eine Entwicklung, die im weiteren Verlauf zu einem Verlust der Muskelkraft führen kann. Dies wird besonders mit zunehmendem Alter ein Problem. Wie Untersuchungen gezeigt haben, bleibt eine Gewichtsreduktion im Alter weiterhin umstritten. Demnach trägt ein konstantes Gewicht zu einer Verbesserung der Überlebenschancen im Alter bei. Auf der anderen Seite wird ein Zusammenhang zwischen einem dramatischen Gewichtsverlust und einer erhöhten Sterberate gesehen.

Gewichtsreduktion ist nicht zwingend das Ziel

Gewichtsreduktion ist nicht mehr das alleinige Ziel einer Diät. Hingegen sollte bei jeder Diät ein gesundes Abnehmen der Fettmasse bei gleichzeitigem Aufbau der Muskelmasse angestrebt werden. Da Muskelmasse schwerer wiegt als Fettmasse, kann es zeitweise im Verlauf einer bewußteren Lebensführung sogar zu einer Gewichtszunahme kommen. Diese Gewichtszunahme bedeutet nicht unbedingt, dass man an Fett zugenommen hat. Gesundes Abnehmen beinhaltet eine Kombination aus sportlicher Betätigung und angepasster Ernährung. Umgekehrt stellt sich mit zunehmendem Alter ein weiteres Phänomen ein, welches durch die einfache Messung des Gewichtes nicht offensichtlich wird. Trotz gleichbleibenden Gewichtes kann der Körper an Kraft und Muskeln verlieren. Das konstante Gewicht ist damit zu erklären, dass Muskelmasse abgebaut und zur gleichen Zeit Fettmasse eingebaut wird. Dieser metabolisch begründete Umbau des Körpers wird erst bemerkt, wenn die Fettmasse nur noch sehr schwer abgebaut werden kann und körperliche Betätigungen zunehmend schwerer fallen.

Gewichtsverlust im Alter

Der Gewichtsverlust im Alter ist eher eine negative Entwicklung, die bereits von vielen Hausärzten als sehr kritisch beurteilt wird. Eine schnelle Reduktion des Gewichtes kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein. Dem Körper wird vor allem die Masse an Muskel durch einen vermehrten Abbau entzogen und der Patienten zeigt eine allgemeine körperliche Schwäche. Als Ursachen für die Verminderung des Gewichtes im Alter sind vor allem das Alter selbst, chronische Erkrankungen und eine verminderte Nahrungsaufnahme zu nennen. Unter diesen Bedingungen wird empfohlen, viel Protein mit reichlich essentiellen Aminosäuren zu sich zu nehmen, um zuvor verlorengegangene körperliche Strukturen wieder aufzubauen. Kalorien sind nicht gleich Kalorien. Aus Kohlenhydraten und Fett allein kann der Körper keine neuen Muskeln oder Zellen aufbauen. Aus diesem Grund muss die Versorgung mit Protein gesichert sein. Der ungewollte, vor allem plötzliche Gewichtsverlust im Alter ist meist ein Warnzeichen dafür, dass sich der Körper in einem metabolischen Stresszustand befindet.

Die Ernährung

Die Ernährung beschreibt nicht nur das Konsumieren von Essen, es geht vor allem um die Bereitstellung der richtigen Nährstoffe, die auf die Bedürfnisse des Körpers und den Genuss beim Verzehr abgestimmt sein sollten. Die Aufnahme von übermäßig viel energiereichen Nährstoffen kann zum einen zum Auftreten von Übergewichtes und Fettleibigkeit führen. Zum anderen kann auch eine einseitige Mangelernährung auftreten, ein neues Phänomen der überfütterten Wohlstandsgesellschaft.

Im Falle von Übergewicht oder einseitiger Ernährung wird immer schnell zu einer Ernährungsumstellung geraten. Aber was heißt das genau? Eine Ernährungsumstellung ist nicht so banal und kann große Einschnitte in das bisherige Essverhalten bedeuten. Aus diesem Grund sollte sie möglichst von einem Experten betreut werden, um Mangelernährung oder Falschernährung zu verhindern. Besonders beim Vorliegen von Erkrankungen ist eine professionelle Beratung meist unabdingbar. Eine pauschale Aussage ist aus diesem Grund schwierig, obwohl einige Regeln für den Erhalt der allgemeinen Gesundheit weitläufig bekannt sind und auch in einschlägigen Ratgebern und durch die DGE erläutert werden.

Die Rolle des Proteins in der Ernährung

Eine eher untergeordnete Rolle in der Betrachtung hat bisher die ausreichende Aufnahme von Protein gespielt. Unter Proteinaufnahme versteht man den Verzehr von Fleisch, Fisch, Milch, Joghurt, Käse, Wurst, aber auch von pflanzlichen Proteinen wie Soja oder Erbsen. Die Empfehlung des Bedarfs an Protein wird pauschal angegeben, da es keine konkreten Leitlinien gibt. Diese Empfehlung bezieht sich auf einen jungen, erwachsenen, gesunden Men-schen und beträgt 0,8 g/kg Körpergewicht pro Tag. Wie verhält es sich jedoch mit dem Bedarf in zunehmendem Alter? Oder beim Auftreten einer akuten oder chronischen Erkrankung? Es wird oft außer Acht gelassen, dass sich in diesen Situationen der Bedarf steigert, und weiterhin ist unklar, in welchem Umfang dies der Fall ist. Die Bedarfsbestimmung an Protein ist besonders schwierig, da Protein aus essenziellen und nicht essenziellen Aminosäuren besteht. Essenzielle Aminosäuren sind lebensnotwendig und müssen über die Nahrung zugeführt werden, während die nicht essenziellen Aminosäuren durch den Körper selbst produziert werden können. Dem Körper müssen somit ausreichend essenzielle Aminosäuren gegeben werden. Welche essenzielle Aminosäure spezifisch benötigt wird und in welcher Menge, ist jedoch noch nicht hinreichend erforscht und bezieht sich in Schätzungen meist ebenfalls auf junge, gesunde Menschen. Der Bedarf an essenziellen Aminosäuren steigt mit dem Alter und bei Erkrankungen, der Mengenbedarf jeder einzelnen essenziellen Aminosäure ist jedoch völlig unklar. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass das täglich mit der Nahrung aufgenommene Protein für die Bedarfsdeckung an essenziellen Aminosäuren ausreicht. Die Erkenntnis, dass sich die Bedürfnisse im Alter ändern und besonders im Hinblick auf die Versorgung mit essenziellen Aminosäuren angepasst werden müssen, setzt sich nur allmählich durch.

Nicht die Menge des konsumierten Proteins ist entscheidend, sondern die Qualität der angebotenen essenziellen Aminosäuren und ihr Mengenverhältnis zueinander. Ein ähnliches Problem liegt bezüglich des Bedarfs an essenziellen Fettsäuren vor, die ebenfalls über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Auch hierfür existieren nur Empfeh-lungen, aber keine genauen Richtwerte.

Anhaltspunkte für eine vernünftig angepasste Ernährung über die Dekaden des Lebens hin-weg sind leider immer noch unzureichend, speziell im Bereich der Aufnahme an essenziellen Aminosäuren und Fettsäuren. Die moderne Medizin hat mit der Überwindung vieler Erkrankungen zu einer maßgeblichen Steigerung der Lebenserwartung geführt. Damit diese Verlängerung an Lebenszeit auch mit einem Erhalt an Lebensqualität einhergeht, müssen zusätzliche Faktoren beachtet werden. Der Verzehr von ausreichend essenziellen Nährstoffen ist für einen Erhalt des Körpers wichtig und muss dem Alterungsprozess gemäß angepasst werden.