Chronische Erkrankung

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Chronische Erkrankungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie - sind sie erst einmal eingetreten - in den meisten Fällen den weiteren Verlauf des Lebens begleiten. Zu den chronischen Erkrankungen zählen u.a. Diabetes II, Herzinsuffizienz, Chronic Obstructive Pulmona-ry Disease (COPD) und Tumorerkrankungen. Für letztere zeichnen sich dank des medizinischen Fortschritts immer bessere Heilungschancen ab (je nach Ausprägung der Erkrankung bei Therapiebeginn wird ein Zeitraum von 2-5 Jahren ohne Wieder Auftreten der Symptoma-tik als Heilung angesehen). In jedem Fall verlangen chronische Erkrankungen vom Patienten Geduld und Ausdauer, aber auch Disziplin. Ist die Krankheit erst einmal eingetreten, kann der Patient durch Eigeninitiative erheblich zu einem besseren Verlauf der Krankheit beitragen.

Prävention:

Symptome für chronische Erkrankungen manifestieren sich meist in späteren Jahren, wobei ihr Ursprung meist schon ein bis zwei Lebensdekaden zurück liegt. COPD, als Folge des Rauchens, oder Diabetes II, unterstützt durch Übergewicht und einen ungesunden Lebensstil sind zwei der häufigsten chronischen Erkrankungen, die vor allem mit dem Alter auftreten. Mit Anfang 40 kann der Körper diesen Stress noch teilweise kompensieren. Die Kapazität zur Kompensation nimmt jedoch zusammen mit Vitalität und Gesundheit in zunehmendem Alter ab. Es entwickeln sich allmählich altersbedingte metabolische Veränderungen, die einen negativen Einfluss auf Krankheitsverläufe haben. Eine Änderung des Lebensstils wird notwendig, wenn man auch in den letzten Lebensjahren die körperliche Kondition bewahren und möglichen chronischen Erkrankungen entgegenwirken möchte.

Anpassung der Ernährung (weniger Kohlenhydrate, mehr Eiweiß, weniger Fett)

Anpassung des Alltags (Einplanen von verstärkter körperlicher Aktivität, auch kleine Bewegungen, regelmäßiges Muskelaufbautraining)

Krankheitsfall:

Ziel ist es, den Krankheitsverlauf aufzuhalten oder gegebenenfalls sogar zu verbessern. Dabei ist der Patient selbst gefragt. Bewegungsumfang und eine effiziente und gesunde Ernährung kann er mit ärztlicher Absprache selbst bestimmen. Selbst bei eingeschränkter Mobilität ist es möglich, die Kondition durch moderate sportliche Aktivität zu verbessern.

Versorgung des Körpers mit den richtigen Nährstoffen:

Spätestens jetzt sollte eine Anpassung der Ernährung erfolgen. Bei Diabetes-Patienten ist diese Ernährungsumstellung obligatorisch, aber auch andere chronische Erkrankungen können durch eine Ernährungsumstellung positiv beeinflusst werden.

Der Patient muss nun darauf achten, die Wiederherstellung seiner körperlichen Kraft über den Aufbau der Muskelmasse zu unterstützen. Die Versorgung mit den richtigen Nährstoffen steht dabei an erster Stelle. Dem Körper müssen genügend und vor allem die richtigen Nährstoffe zugeführt werden. Muskeln werden aus ProteinEiweiß aufgebaut, die wiederum aus Aminosäuren bestehen. Ohne die Zufuhr von Aminosäuren aus der Nahrung kann kein Muskelerhalt und Muskelaufbau erfolgen.

Das Risiko einer Mangelernährung ist bei chronischen Erkrankungen besonders hoch. Mangelernährte Patienten verlieren schnell an Körpergewicht, vor allem an Muskelmasse. Durch diese übermäßige Abmagerung (Ausbildung einer Kachexiekrankhafte, sehr starke Abmagerung) verschlechtert sich das ursprüngliche Krankheitsbild zusätzlich.

Eine chronische Erkrankung hat metabolisch zur Folge, dass der Körper einen permanent stark erhöhten Bedarf an Energie hat. Diesen Bedarf versucht er, mit dem Abbau von körpereigenem Protein zu decken. Selbst die mit dem Nahrungsprotein zugeführten Aminosäu-ren werden zunächst zur Energiegewinnung abgebaut. Hinzu kommt eine erhöhte Aktivität von Protein abbauenden Signalen im Körper, den sogenannten proinflammatorischen Zytokinen, die den Muskelabbau und damit den Abbau des Proteinspeichers noch beschleunigen.
Aus diesem Grund ist der Bedarf an Aminosäuren bei chronischen Erkrankungen besonders erhöht und kann nur über die Nahrung gedeckt werden. Eine Ernährungsumstellung auf Protein / Aminosäuren (Milchprodukte, Erbsen, Soja) und weniger Kohlenhydrate unterstützt den Erhalt der Muskeln und die Muskelkraft.

Stimulus für den Muskelerhalt

Der Muskelerhalt und -aufbau benötigt einen weiteren Stimulus: die körperliche Bewegung. Auch wenn die Versorgung mit Nährstoffen gegeben ist, muss der Muskel trainiert werden. Die Bewegung des Patienten ist ein wichtiger Teil der Therapie bei vielen chronischen Erkrankungen, auch wenn dies eine starke körperliche Anstrengung bedeutet. Der Körper muss bewegt werden, um die Muskeln und den Kreislauf des Patienten aufrecht zu erhalten.

Therapieverläufe hängen stark von der Konstitution des Patienten ab. Ist der Patient durch eine verminderte Muskelmasse körperlich geschwächt, so ist der Erfolg der Therapie ebenfalls vermindert. Der Erhalt der körperlichen Stärke ist entscheidend für eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufes und für eine verbesserte Therapiechance.