Rehabilitation

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Bei akuten Erkrankungen und Ereignissen erfolgt nach der medizinischen Versorgung eine Rehabilitation. Bewegung, soweit krankheitsbedingt überhaupt möglich, hält Muskeln fit und wirkt dem altersbedingten Muskelabbau entgegen. Die körperliche Aktivität ist ein wichtiger Stimulus für den aktiven Aufbau von Muskelmasse und ist ein entscheidendes Instrument für die Rehabilitation nach akuten Erkrankungen. Durch krankheitsbedingte Bettlägerigkeit kann der Patient bis zu 1,5% an Muskelmasse pro Tag verlieren. Aus diesem Grunde ist es so wichtig, dass Patienten nach schweren Operationen so früh wie möglich aus dem Bett geholt und wieder auf die Beine gestellt werden.

Beinbruch:

Nach einem kurierten Beinbruch wird besonders deutlich, wie stark der Muskel durch den Bewegungsmangel in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Im direkten Vergleich zum ge-sunden Bein fällt sofort die reduzierte Muskelmasse auf, die durch ein gezieltes Krafttraining in der Rehabilitation wieder aufgeholt werden muss. Bei jüngeren Patienten verheilt der Bruch schnell und die verlorene Muskelmasse wird meist ohne Probleme wieder aufgeholt. Älteren Patienten können noch lange nach dem Zusammenwachsen der Knochen in ihrer Mobilität eingeschränkt sein. Dies hängt mit einer längeren Wiederaufbauphase der Muskulatur zusammen. Gezieltes Krafttraining für die Beinmuskulatur verhilft zu einer Unterstützung der Beinknochen und erhöht damit die Sicherheit beim Stehen und Gehen.

Hüft-OP:

Schwere Operationen, wie Hüftoperationen, beeinträchtigen den Bewegungsapparat und können längere Bettlägerigkeit zur Folge haben. Zur Steigerung von Muskelkraft und Gehfähigkeit werden deshalb in der Rehabilitation besonders Laufübungen und Kraftübungen für die Gliedmaßen bereits nach weniger Tagen durchgeführt. Hüftoperationen sind oft bei Patienten notwendig, die durch einen Sturz und/oder brüchige Gelenke eine künstliche Hüfte benötigen. Überwiegend betrifft dies ältere Patienten, bei denen ein altersbedingter Muskel-abbau aufgetreten sein kann. Dieser Muskelabbau bewirkt eine Instabilität des Ganges, sowie eine verminderte Kraft aufzustehen und sich lange zu bewegen. Für diese Patienten ist nach einer Hüftoperation die Bewegung für den aktiven Muskelaufbau besonders wichtig.

Rückenbeschwerden:

Rehabilitationen mit dem Schwerpunkt auf Muskeltraining werden nicht nur im Rahmen der Genesung von schweren Operationen angeboten, sondern auch zur Linderung von muskelbedingten Erkrankungen. Rückenschmerzen werden häufig durch die Rückenmuskulatur bedingt. Überreizung des Muskels führt zur Kontraktion und zu vermindertem Nährstoffaustausch. In der Folge treten schmerzhafte Verspannungen auf. Gezielte Entspannungsübungen für die Rückenmuskulatur sind notwendig, um die Verspannung zu lösen. Neben geziel-ten Übungen benötigt der Muskel auch eine Verbesserung der Nährstoffversorgung. Die zusätzliche Zufuhr an essenziellen Aminosäuren fördert die Erneuerung der Muskelstruktur und eine optimierte Energiegewinnung im Muskelgewebe.

Rehabilitation nach Schüben bei chronischen Erkrankungen:

Eine Rehabilitation im klassischen Sinne erfolgt bei chronischen Erkrankungen nur nach einem akuten Ereignis, jedoch nicht aufgrund der chronischen Erkrankung selbst. So kann beispielsweise bei einer COPD das Auftreten eines „Schubs“ (= Exacerbation – in Falle der COPD: Infektion der Atemwege verbunden mit Atemnot) zu solch einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen, die eine Rehabilitationsmaßnahme erforderlich macht. Die medizinische Erstversorgung und die anschließende Rehabilitation sollen den Patienten wieder auf ein stabiles Niveau zurückführen. Auch nach der Rehabilitation hat die Bewegung als regelmäßiger Teil des täglichen Lebens einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf des Patienten. Es werden aktiv Muskeln aufgebaut und dem Muskelabbau entgegengewirkt.

Motorische Fähigkeiten werden schneller wieder erlangt und bleiben erhalten, wenn der Patient aktiv ist. Dabei helfen ein moderater Ausdauersport und ein gezielter Kraftsport.

Muskelmasse kann nur mit einem ausreichenden Angebot an Grundbausteinen aufgebaut werden. Aus diesem Grund ist die Versorgung mit ausreichend essentiellen Aminosäuren - neben der sportlichen Betätigung - ein weiterer wichtiger Stimulus für die Proteinsynthese und somit den Muskelaufbau. Essentielle Aminosäuren und körperliche Bewegung verstärken sich in ihrer Wirkung gegenseitig („1+1=3“) und bewirken einen Anstieg von Muskelmasse und Muskelstärke.